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Ich wurde vom DRK in das Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen gebracht. In einem Krankenhaus geht es meist nicht so zu, wie man dies gerne im Fernsehen zeigt. Rennende Ärzte und Schwester findet man im Krankenhaus nur selten. Stattdessen ist häufig langes Warten angesagt. Das besondere in Recklinghausen war jedoch, dass es für keinen weiter ging. Es dauerte Stunden bis ich dran kam, und dies auch erst, nachdem die Sauerländer mal nachfragten. Dafür hatten wir genügend Zeit ein Video zu drehen. Je länger ich dort saß, desto mehr Stellen taten mir weh. Ursprünglich hatte ich nur Schmerzen im Lendenwirbelbereich auf der rechten Seite, dann kamen aber auch noch Schmerzen auf der linken Seite, oberhalb der Hüfte hinzu.

Viel gemacht hat man nicht im Krankenhaus. Nach der Untersuchung wurden einige Röntgenaufnahmen gemacht. Das ging sogar ohne große Wartezeiten. Danach jedoch dauerte es erneut über eine Stunde, bis ich wieder zum Arzt kam. Dass ich einige Schürfwunden hatte, hat man noch gar nicht festgestellt. Erst jetzt bekam ich eine Tetanusspritze wegen den Schürfwunden. Die im Internet veröffentlichten Videos zeigen wie schlecht ich laufen konnte. Dennoch bekam ich noch nicht einmal Schmerzmittel oder eine andere Behandlung. Mit einem Transportschein für ein Taxi wurde ich gegen 15 Uhr entlassen.

Leider war der Taxischein nicht viel wert. Ca. zehn Taxifahrer sprachen wir an, aber niemand wollte einen Transport mit dem Taxischein durchführen. Ein Problem, dass ich bereits früher auf einer anderen Seite thematisiert habe. Die Taxifahrer erklärten, dass ich mit dem Transportschein erst zur Krankenkasse müsste, um diesen dort genehmigen zu lassen. Erst danach könnten sie mich mit dem Taxi nach Hause fahren.

Auf die Frage, wer sich solchen offensichtlichen Schwachsinn einfallen lässt, antworteten die Taxifahrer „die Politik“. Ja dann wundert man sich natürlich nicht mehr. Frau H. ging nochmals zurück zum Krankenhaus und schilderte die Probleme. Man teilte ihr mit, dass dies im Krankenhaus überhaupt nicht bekannt sei. Jetzt wurde ein Taxi vom Krankenhaus bestellt. Mit diesem Unternehmen gab es angeblich noch nie Probleme. Und tatsächlich erklärte dieser Fahrer, dass er überhaupt nicht verstehe, weshalb mich keiner fahren wollte. Das sah ja wie die Wende zum Positiven aus. Ich stieg nun in das Taxi ein, und die Sauerländer fuhren nach Hause. Wie kurz meine Fahrt mit diesem Taxiunternehmen werden sollte, ahnten weder die Sauerländer noch ich.

Nachdem das Taxi das Krankenhausgelände verlassen hatte, fuhr der Fahrer rechts ran, und fragte nun seinen Chef ob er mich mit dem Transportschein nach Gelsenkirchen fahren könnte. Merkwürdig, auf dem Krankenhausgelände hörte sich das doch noch alles ganz anders an. Der Chef meinte nun, dass er mich nicht fahren dürfte. Jetzt war ich in einer noch blöderen Situation als zuvor. Einen anderen Taxifahrer konnte ich jetzt nicht mehr fragen, und die Sauerländer, die mich noch nach Hause hätten fahren können, waren nicht mehr da, und auch nicht per Handy erreichbar.

Ich erklärte dem Taxifahrer, dass ich eine Befreiungskarte hätte. Diese Befreiungskarte bereit mich von der üblichen Zuzahlung. Das Taxiunternehmen glaubte nun, die Krankenkasse hätte die Fahrt genehmigt. Ich ließ sie in dem Glauben. Das Taxiunternehmen teilte dem Fahrer nun mit, er solle mich nach Gelsenkirchen fahren und nur die 5 € Zuzahlung kassieren. Zwar hätte ich genau diese nicht bezahlen müssen, denn davon befreite mich ja die Karte, aber bevor ich nun überhaupt nicht mehr nach Gelsenkirchen kam, war ich damit erstmal einverstanden. Das Verhalten fand ich äußerst merkwürdig, weil er doch zuvor noch alles ganz anders geschildert hatte, als die Sauerländer dabei waren.

In Gelsenkirchen ließ ich mich zu meinem Hausarzt fahren. Der war natürlich begeistert, als er erfuhr, was diese Nazijustiz mit mir veranstaltet hatte. Allerdings ist er dies von mir schon fast gewohnt. Der Arzt hat dann in seiner Praxis noch ein kurzes Video gemacht, das zeigt, wie schlecht ich laufen konnte. Von ihm wurden mir dann auch Schmerztabletten verschrieben. Das letzte Video wurde dann vor meiner Haustür gedreht.

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